The Love Keys – im Interview – Zu Gast bei Mara Thelling

The Love Keys | Aleah und Ben bieten Mantras mit Charme, Freude und Herz. Musik, Yogareisen, Seminare treffen Glückstränen, Gänsehaut und Herzensweite.


The Love Keys - Foto by Ben Jammin

The Love Keys – Foto by Ben Jammin

 

Lieber Ben, liebe Aleah,

super – ich freue mich, dass Ihr euch Zeit für unser gemeinsames Gespräch nehmen konntet!

Ihr habt in den letzten 7 Jahren über 800 Mantra Konzerte gegeben. Ich würde gern mit meiner ersten Frage ganz an den Anfang eurer musikalischen Reise gehen. Wo habt ihr euch kennengelernt und wie ist es dazu gekommen, dass ihr zusammen Musik machen wolltet! Was bedeutet es für euch, gerade in spiritueller Hinsicht, Konzerte zu geben?

 

Aleah: Wir haben uns ganz klassisch im Proberaum kennengelernt. Musikalisch hat es aber erst so richtig gefunkt als Ben zu einem meiner Solo-Konzerte kam und bei jedem Lied seine Begleitung hörte. Es schien das natürlichste der Welt zusammen Musik zu machen. Ich sehe die Konzerte oder Kirtans als dharma, spirituelle Lebensaufgabe und als großen Teil der Bhakti Yoga Tradition, in der ich lebe. Die Mantras sind ein Segen, den ich immer wieder teilen möchte.

 

Ben: Es ist für uns ein großes Geschenk, diese Musik mit so vielen Menschen an den unterschiedlichsten Orten zu teilen. Die beruhigende Wirkung der Mantras am eigenen Körper zu spüren und vor allem zu sehen, was im Kollektiv passiert. Der ganze Alltagsstress, weniger schöne Gefühle — all das darf gehen, wenn wir in die Klänge eintauchen und gemeinsam mit den Gästen einen heiligen Raum betreten.

 

Aleah

Foto by Ben Jammin

 

Euer Name „The Love Keys“ stimmt so wundervoll auf eure Musik ein. Was hat es mit dem Namen auf sich?

 

Aleah: Er geht zurück zu einem Moment am Klavier, wo ich über die Mantras und Musik reflektierte, die wir damals spielten, und bemerkte, dass es immer wieder um Liebe geht. Und da meine Finger auf den „Keys“/Tasten des Klaviers lagen und ich das Bild der Schlüssel auch ansprechend fand, war so der Name geboren.

 

Euer Repertoire ist sehr vielfältig. Ich würde gern wissen wollen, wie ihr die Mantras auswählt, die ihr dann zusammen spielt und singt? Schreibt ihr auch eigene Mantra-Musik und wo seht ihr eure musikalischen Wurzeln? Wann wird es ein neues Album von euch geben?

 

Ben: Die Frage ist hier, wer wen auswählt — die Mantras uns oder wir sie. Wir schreiben nahezu alle unserer Lieder selbst und haben noch einen ganzen Koffer voller Ideen, für die wir uns in Zukunft mehr Zeit nehmen wollen. Gitarrenmusik der härteren Gangart begleitet mich bis heute — vor allem die kalifornische Band Thrice — die mein Empfinden der Klangästhetik maßgeblich beeinflusst hat, aber auch sehr viel Singer/Songwriter wie City and Color, William Fitzsimmons und ähnliche. In fast jedem Genre finde ich Musik, die mir gefällt.

 

Aleah: Die meisten Chants entstehen indem Ben eine Begleitmelodie auf dem Klavier oder der Gitarre spielt, ich dazu stimmlich improvisiere bis sich eine Melodie herauskristallisiert und dann hinein spüre, zu welchem göttlichen Aspekt die Stimmung der Musik passen könnte. Andere Male fließen die Mantras mit allem drum und dran aus mir heraus. Meine Wurzeln liegen im Soul und Singer/Songwriter Bereich. Ich habe zehn Jahre in zwei Chören gesungen, in denen wir alle Stile bedient haben.

Unser neues Album „Soma“ wird hoffentlich in der Adventszeit im kommenden Jahr (2017) erscheinen.

 

Ihr seid ja nicht nur als Duo unterwegs, sondern euch verbinden auch enge Kooperationen zu anderen Künstlern, wie z. B. Anandini oder Cataleya Fay. Was ist euch bei gemeinschaftlichen Projekten wichtig und wie werden diese entwickelt und verwirklicht?

 

Ben: Das Gefühl gemeinsam zu „klicken“. Man lernt sich kennen und mag sich. Auf der Bühne fließt es und es bedarf keiner großen Worte oder Proben. Es darf alles ganz einfach sein. Wenn das gegeben ist, steht der gemeinsamen Tour-Planung nichts mehr im Wege.

 

Aleah: In den ersten Jahren haben wir meine Lieblingsmantrakünstler aus den USA, wie Shantala oder Jai-Jagdeesh eingeladen. In den letzten zwei Jahren wurden wir angesprochen ob wir gemeinsame Touren mit anderen Künstlern wie Tina Malia machen wollten. Dann gibt es noch Gastmusiker, die auch oft unsere Freunde sind, wie Cataleya und Anandini, mit denen wir immer wieder kollaborieren.

 

Foto by Ben Jammin

Foto by Ben Jammin

 

Neben Konzerten bietet ihr auch eine Reihe von Events (z. B. Retreats), Seminare und Reisen mit dem Schwerpunkt Mantra singen und allumfassendes Yoga an. Welche Events möchtet ihr meinen Leserinnen für das Jahr 2017 besonders ans Herz legen?

 

Aleah: Wir werden vom 27.-29. Januar ein Bhakti Yoga Seminar in einer besonderen Konstellation geben — mit Yogalehrer Percy Shakti Johannsen und Quantum Light Breath Lehrer Charles Kunow. Das Seminar wird im Hotel Jonathan am Chiemsee stattfinden und ich bin schon voller Vorfreude. Außerdem kann ich es kaum erwarten mit unseren Teilnehmern Yoga noch tiefer zu erleben auf unseren Retreats in Marokko, Spanien, Bali und Indien. Diese Reisen sind ein großes Highlight und werden von Februar bis April stattfinden.

sonne

Foto by Ben Jammin

 

Wo findet man euch im Netz?

 

Ben: Am aktivsten sind wir auf Facebook. Dort gibt es fast täglich Neuigkeiten aus dem Love Keys Land (www.facebook.com/aleahlovekeys). Infos zu unseren Reisen und sonstigen Aktivitäten, unsere CDs zum Download und vieles mehr findet man auf unserer Homepage (www.thelovekeys.de) und natürlich gibt es auch jede Menge Videos auf youtube zu finden. (https://m.youtube.com/user/thelovekeys).

 

Super vielen Dank!

Ich freue mich, dass ich euch kennenlernen durfte!

Euch alles Liebe und alles Gute für eure weitere musikalische Reise!

Mara Thelling

 

Beitragstitel: The Love Keys – Foto by Grit Siwonia

 

 

 

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