Ist es gut in die Vergangenheit zu schauen? / Me-Time Inspiration Mai 2017

Aktuell habe ich das Gefühl, als ob ich in einer Zeitmaschine sitze …

Doch leider kann ich mir nicht aussuchen, in welchem Jahr ich landen will, denn es katapultiert mich ständig in eine andere Szene meiner Vergangenheit.

Ok, ich weiß, das hängt mit meiner ganzen Entrümpelungsaktion zusammen, die (leider) immer noch anhält …

Ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe tatsächlich die letzten 15 Jahre z. B. alle meine Terminkalender aufgehoben. Sie liegen genau noch so da (alle schön gestapelt im Keller), als wäre das jeweilige Jahr gerade erst abgeschlossen, in manchen Seiten stecken noch jede Menge alter Visitenkarten, To-Do-Listen, Einladungskarten, Parkzettel und noch so manches mehr …

Und jetzt ist es nun wirklich an der Zeit, die alten Dinger einmal loszuwerden.

Wahrscheinlich hätte ich die Kalender auch besser zeitnah entsorgen sollen, denn man sollte nicht allzu viel zurückschauen, wenn man vorwärts gehen will. Das habe ich euch ja schon in meinen Büchern erzählt.

 

Aber ehrlich gesagt, ist es auch ganz schön spannend (aber bitte bedenke … auch manchmal ganz gefährlich …) noch einmal Revue passieren zu lassen, was man während der letzten 15 Jahren so alles gemacht hat.

Da lassen sich z. B. auch jede Menge Visionszettel (das sind die Zettel, wo ich immer aufschreibe, was ich mir so alles für ein Jahr vornehme) finden, die mir genau sagen, was alles geklappt hat und was nicht. Erstaunt bin ich dennoch darüber, wie viele meiner (genau definierten) Visionen und Pläne ich doch tatsächlich umsetzen konnte. Juhu!!!!!

 

Doch was will ich dir nun damit sagen:

 

  1. Ich bin nicht perfekt. Auch ich schleppe alte Rucksäcke auf meinem Rücken mit mir herum, die ich schon längst hätte abstellen sollen. Auch ich bin immer noch auf meinem Weg zu mir selbst
  2. Man sollte regelmäßig „Ausrümpeln“, um den alten Kram der Vergangenheit endlich loszulassen, innerlich wie äußerlich. Ich muss sagen, dass das innerliche Loslassen mit dem äußerlichen einhergeht und ich mich schon viel leichter und befreiter fühle.

 

Doch jetzt will ich noch ein wenig berichten, von den Dingen, die aktuell in meinem Leben gerade so anstehen, denn die ZEIT IST JETZT!

 

Der allerwichtigste Punkt für mich, nach 4 Monaten Freelancertum, ist die Erkenntnis, dass es richtig war, loszugehen. Und das es ebenso richtig war, sich für die Entscheidung, die zum Losgehen geführt hat, genügend Ruhe und Bedenkzeit zu nehmen.

 

JETZT bin ich jeden Morgen total glücklich meinen eigenen (beruflichen) Weg gehen zu können. Ich bin glücklich darüber für dieses Magazin zu schreiben, im Tonstudio zu singen, viel mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen und nicht zuletzt … endlich meiner inneren Berufung zu folgen.

 

Und auch ich kann dir immer nur wieder empfehlen, nichts zu überstürzen, wenn du dein Leben neu ordnen willst! Geh am besten alles in Ruhe an!

Aber wenn du dich dann einmal entschieden hast, deinen eigenen Weg zu gehen, dann mach es mit vollem Einsatz und mit ganzem Engagement.

Apropos Berufung … Ich bin so frei und habe das Veröffentlichungsdatum für mein neues Buch noch etwas verlegt, in den Mai. Denn meine innere Stimme hat mir gesagt, dass noch nicht alles stimmig ist. Auch das Cover wurde gerade noch einmal optimiert und wer weiß, vielleicht wird sich auch noch Weiteres ändern, ach ja der Titel …. (dies kann ich schon verraten…)

 

WAS HINTER DEM HIMMEL KOMMT

 

 

 

Als freie Autorin kann ich alles selbst entscheiden und es tut richtig gut, ein Herzensprojekt einfach noch etwas wachsen zusehen, um es dann bestmöglich in die Welt zu senden.

Und es tut so gut mit Profis zusammenzuarbeiten im Buchcover-Design und auch im Lektorat, im Bereich PR, Recht und Social Media. DANKE euch Lieben!!!! (ausführlich dann im Buch)

 

So und zum Abschluss wieder noch etwas zum Nachdenken? Ist es also gut in die Vergangenheit zu schauen?

Ich denke, manchmal ist es schon ein (klein) wenig erlaubt, wenn … du dich nicht zu lange dort aufhältst.

 

UND!

 

Geh voran, wenn du in der Vergangenheit festhängst.

Je schneller du vorwärts gehst, desto langsamer, wird dich die Schwermut (Melancholie) überfallen,

Über die Dinge die du noch nicht gemacht hast,

Über die Dinge, die vielleicht nicht so gelaufen sind, wie du sie dir vorgestellt hattest.

Und über die Dinge, die jetzt endlich dein Leben bereichern wollen.

 

Lebe alles und schreibe mir (im Kommentar), wie es dir so geht. Lass uns an deinen Erfahrungen teilhaben, wie du es so machst, mit dem Aufräumen und Zurückblicken.

 

Liebe Grüße von Mara Thelling

 

 

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